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  • Bäderrunde

    Bäderrunde

    Reisebericht – Novembertour

    Einleitung

    Eigentlich sollte diese Reise eine kleine Auszeit werden – ein paar ruhige Tage im Bus, ein bisschen Natur, vielleicht ein Lagerfeuer, ein paar Gespräche mit anderen Reisenden. Eben das typische Vanlife, wie man
    es sich vorstellt. Doch der November hatte andere Pläne. Statt Sonne und Abendstimmung gab es Nebel, Regen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.

    Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – wurde es eine Tour voller kleiner Überraschungen. Von leeren Bergbau-Seen und stillen Moorlandschaften über Thermalquellen, die mal heiß, mal eiskalt waren,
    bis hin zu einem Mercedes-Coupé, das mitten in einem Feld feststeckte. Ich lernte neue Orte kennen, sah vertraute aus einer anderen Perspektive und stellte fest, dass selbst ein grauer Herbsttag manchmal mehr
    Abenteuer bereithält als ein perfekter Sommertag.

    Dieser Bericht erzählt von genau diesen Tagen: von spontanen Entscheidungen, Wind, Nebel, heißen Quellen, kalten Nächten, glitzernden Wolkenmeeren und den Momenten, in denen man merkt, dass man eigentlich nur unterwegs sein muss, um etwas zu erleben – egal, wie das Wetter aussieht.

    Montagabend – Leipziger Nachtleben

    Der Montagabend begann gemütlich in Leipzig. Gemeinsam ging es ins Restaurant Wenzel, wo wir uns durch tschechische Spezialitäten probierten. Danach zog es uns noch in zwei Bars – die letzte hatte
    diesen unverwechselbaren 90er-Jahre-Charme, bei dem man sofort in Erinnerungen schwelgt. Kein Wunder also, dass die Nacht entsprechend kurz wurde.

    Dienstag – Abschied, Denkmal und Kohle

    Erstmal gab es noch etwas Dienst zu schieben. Nachdem alles erledigt war, ging es gegen 10:30 los. Wir verabschiedeten uns alle – und nun? Naja, etwas fehlte in Leipzig ja noch. Ich hatte bis jetzt noch nicht das Völkerschlachtdenkmal angesehen. Also erstmal dorthin. Interessantes Bauwerk, aber mich spricht es nicht so an. Ich finde, man fühlt zum Beispiel beim Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta mehr.

    So ging es nach der Besichtigung noch zum Kanupark Markkleeberg. Leider ist die Wildwasserstrecke nur am Wochenende in Betrieb. Aber es war trotzdem interessant. Da die Nacht nicht so gut war und ich noch etwas die Auswirkungen der Getränke fühlte, ging es von dort aus nur noch zum Aussichtspunkt des Kohlebergbaus, wo ich vor ein paar Wochen schon einmal war. Dort angekommen machte ich ruhig und baute noch die Netze mit den Haken von innen vor die Fenster, um mehr Stauraum zu haben. Die Überlegung war, dass die Kleidung vielleicht etwas isoliert und es nachts nicht ganz so kalt wird. Wie das geklappt hat, werden wir noch sehen.
    Zum Abendessen gab es Stulle mit Brot – und das auf der neuen Sitzgelegenheit im Bus. Da über dem Bett nicht genügend Platz ist, um gemütlich zu sitzen, steht aktuell die Toilette hinter dem Fahrersitz, bis irgendwann Drehgestelle eingebaut werden. Auf der Toilette befindet sich ein Kissen und eine kleine Decke rundherum, sodass es eher wie ein Hocker aussieht. Anlehnen kann man sich auch am Dieseltank für die Standheizung.
    Als es dunkel war, bin ich nochmal raus. Da dieses Mal mehr Maschinen unterwegs waren, war es ein interessanter Anblick. Überall Lichter, Blinken – und der Lärm hielt sich in Grenzen. Da war die Straßenbahn in Leipzig deutlich lauter.

    Mittwoch – Von Altenburg bis Karlsbad

    Der Tag begann sonnig. Ich kochte draußen Kaffee. Danach ging es los. Über Altenburg und Eibenstock ging es Franzensbad entgegen. Johanngeorgenstadt war gerade für mich interessant, da ich erst eine Doku darüber gesehen habe. Natürlich wurde der Zigarettenvorrat an der Grenze erstmal aufgefüllt.
    Weiter ging es nach Karlsbad. Dort, auf dem Parkplatz angekommen, gab es erstmal einen großen Probealarm. Zu Fuß ging es dann zu den heißen Quellen. Interessant ist das ja schon, aber ich wünschte mir, es wäre etwas natürlicher. Das Wasser vom Geysir fühlte sich sogar kalt an. Das Wasser an anderen Quellen war bis zu 60 Grad heiß. Aber es war schön, es zu sehen und die Sonne zu genießen.
    Nach gut zwei Stunden ging es zurück zum Pistentaxi. Da in der „Nähe“ etwas wie die Schlammvulkane in Berca sein sollte, dachte ich mir, das wäre ein schöner Ort – möglicherweise auch zum Übernachten. Am Parkplatz stand gleich ein Schild, das das Übernachten verbot. Nachdem ich den Eintritt von 12 € bezahlt hatte, ging es auf Holzbohlen los. Man kam erst an einer Quelle vorbei, die zu Franzensbad gezählt wird. Danach tauchten einige Moffetten auf. Es blubberte kräftig, aber einen echten Schlammvulkan konnte ich nicht entdecken.
    Etwas enttäuscht lief ich weiter, las mir die Erklärungen auf den Tafeln durch, und am Ende stand ich auf einer Straße, von der aus man das Ganze ohne Eintritt besuchen kann. Über diese ging es ca. 500 m zurück zum Auto.
    Danach war erstmal wieder die Frage: Wo bleibe ich heute Nacht? Das muss bei dieser Reise relativ früh geschehen – es wurde um 16:30 teilweise schon komplett dunkel. Ich suchte erst auf die alte Methode: Karte raus, etwas Interessantes suchen (See oder Sehenswürdigkeit). Vielleicht geht da ja was. Einige Orte habe ich angefahren.
    Auch nach braunen Tourismusschildern wie bei uns auf der Autobahn hielt ich Ausschau – leider ohne Erfolg.
    Ich probierte dann das erste Mal die App Overlander aus, von der ich über den YouTube-Kanal von Vanwives gehört hatte. Ich fand dann einen Platz an einem See mit Inlineskatestrecke. Hm, die habe ich doch eigentlich im Kofferraum – warum denn nicht?
    Der Parkplatz war okay, sogar videoüberwacht. Angekommen gab es ein kaltes Abendessen – und irgendwann ging es ins Bett.



    Donnerstag – Nebel, Quellen und die Suche nach Sonne

    Als ich aufwachte, war draußen alles grau: Nebel, leichter Regen. Naja, was soll man machen. Nach dem Frühstück ging es erstmal um den See – aber zu Fuß. Spannend war auch zu sehen, dass es ein alter Bergbausee war.
    Nachdem ich schön nass geregnet war, ging ich ins warme Auto. Draußen hatte es angenehme idyllische 2 Grad. Perfekt für den Urlaub – das war ein Scherz.
    Dann ging es nach Franzensbad. Hier waren die Quellen noch unnatürlicher als gestern – sogar hinter Glas, sodass man sie nicht probieren konnte. Nur eine bahnte sich den Weg nach draußen. Wirklich gefallen hat mir nur die Quelle Glauber I, die mitten im Wald liegt und dadurch angenehmer wirkt.
    Nach gut zwei Stunden waren alle Quellen besichtigt und ich wieder am Auto. Was nun? Marienbad fehlte ja noch auf der Liste. Also ging es langsam in die Richtung.
    Man sah an einer Stelle der Berge etwas die Sonne – in Richtung Königsberg in Schlesien ging es dann. Danach fuhr ich den Berg hoch und fand einen Lehrpfad zu einem Hochmoor, das komplett in den Wolken lag. Dadurch herrschte eine besondere Stimmung.
    Ein wenig weiter die Straße entlang lag eine andere Quelle. Da ich wusste, dass es früh dunkel wurde, hielt ich es für eine gute Idee, dort zu bleiben. Auf Google Maps fiel mir auf, dass auf der anderen Straßenseite eine verlassene Quelle liegt. Ich lief dorthin und stellte fest, dass das ein perfekter Ort zum Übernachten ist – nicht einsehbar von der Straße, Wasser, Feuerstelle, zwar in den Wolken, aber es gibt Schlimmeres.

    Freitag – Wolken Nebel..

    Nachdem der Abwasch mit dem Wasser der Quelle gemacht wurde, habe ich noch einen Zusatzscheinwerfer vor der Schiebetür angebracht. Danach ging es nach Marienbad – ich wollte ja die Bäderrunde abschließen. Von den angepriesenen Brunnen waren viele nicht an und einige sogar in ein Haus umgeleitet. Da gefällt mir die Vincent-Quelle von letzter Nacht doch viel besser.
    Mittags überlegte ich: Was mache ich jetzt?
    Die Wettervorhersagen standen nicht gut für die geplante Besteigung des Rysy in Polen, da viele Wolken im Norden hingen und die Slowakei im November die Wanderwege schließt.
    Als grobes Ziel setzte ich mir eine alte Zinnmine. Die war aber leider nicht zugänglich, sodass wieder die Suche begann.
    Dann erinnerte ich mich, dass ich vor Kurzem ja auf dem Fichtelberg übernachtet hatte. Ganz in der Nähe gab es einen ähnlichen Ort in Tschechien.
    So war ich kurz nach Sonnenuntergang auf dem Berg. Angekommen leuchteten die Wolken noch rosa. Kurz danach war es komplett dunkel, nur selten schaute der Mond hervor, und der Bus wurde durch den Wind gewiegt. Die Temperatur lag drinnen bei ca. 20 Grad, aber draußen waren es –3.

    Samstag – Über den Wolken

    Am Morgen zeigte sich die Sonne – ich stand mal wieder über den Wolken. Schön, so kann man den Tag genießen. Mit einem Kaffee, in eine Decke eingehüllt, genoss ich den Morgen. Gegen Mittag kamen immer mehr Touristen, sodass ich mich gegen 1 entschloss, weiterzufahren.
    Bloß wohin? Diese Frage stellte sich diesmal öfter.
    Ok, vielleicht kann ich mir ja noch die heiße Quelle in Polen ansehen. Also wurde als Ziel Jelenia Góra gesetzt. Ich nutzte nur kleine Straßen und keine Autobahn, da ich wieder keine Maut zahlen wollte. Bis jetzt hat das auch immer funktioniert – etwas abgelenkt von einem Telefonat wäre es mir fast passiert.
    Als Schlafplatz wählte ich einen Platz, den ich vom letzten Jahr kannte. Wir hatten hier damals gefrühstückt, nachdem uns ein Förster von unserem Standplatz vertrieben hatte.
    Ich war nicht allein – andere Camper standen auch dort. Zunächst konnte ich noch die Stadt von oben beobachten, fast wie vom Fernsehturm in Berlin. Leider hatte die Solaranlage die Batterie nicht ausreichend geladen, sodass ich den Bus in der Nacht mit Kerzen heizen musste.

    Sonntag – Nebel, Driftversuche und gerettete Baguettes

    Als ich aufwachte, war ich wieder mal in den Wolken. Ich blieb im Bus, machte nicht viel, las ein Buch und schaute ab und zu mal raus.
    Irgendwann kamen zwei Polen mit einem Mercedes-Coupé aus den 2000ern. Sie drifteten ein bisschen auf dem Parkplatz. Irgendwann standen sie natürlich im Feld und kamen nicht mehr weiter. Ich schaute mir das fünf Minuten an, dann ging ich rüber. Mit Hand und Fuß kommunizierten wir – Deutsch oder Englisch konnten sie nicht, und mein Polnisch beschränkt sich auf einige Worte.
    Nachdem ich dem Beifahrer klargemacht hatte, dass er aussteigen muss, öffnete ich den Kofferraum. Wir setzten uns hinein, und der Fahrer fuhr vorsichtig aus der Wiese. Die beiden waren merklich überrascht – tja, so etwas lernt man nicht über TikTok.
    Wir reparierten mit Klebeband noch die kaputte Stoßstange vorne. Danach machte ich wieder ruhig.
    Ich rettete später noch über TooGoodToGo Essen, also fuhr ich nachmittags einmal durch die Stadt zu einer Tankstelle und rettete vier Baguettes. Ich mag es, wenn Lebensmittel nicht weggeworfen werden. Danach ging es zurück zum Segelflugplatz. Die nächste Nacht stand ich wieder alleine.

    Montag – Regen, Höhenmeter und eine Stabkirche

    IIch fuhr früh erstmal zur Therme in Caplice. Leider war diese geschlossen – gut, dann eben nicht.
    Ich fuhr dann Richtung Karpacz, kurz vor der Schneekoppe. Im Ort musste man überall Parkgebühren bezahlen, aber ich hatte vor dem Ort einen geeigneten Parkplatz gefunden.
    Dort angekommen plante ich kurz mit Komoot eine Route zum Gipfel. Also Sachen gepackt und im Regen los. Der Weg war schön, er erinnerte etwas an den Eckerlochstieg im Harz.
    Als ich wieder auf einem normalen Weg kam, kam mir eine Familie entgegen – nur mit Turnschuhen und leichter Kleidung. Ich versuchte ihnen klarzumachen, dass dieser Weg möglicherweise nicht ideal für ihre Kleidung ist.
    Ich hatte mir als Umkehrzeit 14 Uhr gesetzt, da ich nicht im Dunkeln absteigen wollte. Kurz vor der Zeit entschied ich, dass es heute nichts mit dem Gipfel wird.
    So ging ich noch zur Stabkirche in Wang. Interessant, dass sich hier im Riesengebirge solch ein Ort befindet. Vor Ort war es relativ voll mit Menschen. Ich wusste ja, dass der morgige Tag in Polen ein Feiertag ist.
    Ziemlich erschöpft kam ich wieder am Auto an. Ein bisschen ging mir der Regen ja schon auf die Nerven.
    Etwas weiter im Norden, von den Bergen weg, war ein alter Steinbruch, wo man Schmucksteine finden konnte. Ich dachte, vielleicht hängen die Wolken ja nur an den Bergen.
    Dort angekommen fand ich einen schönen Platz mit Feuerstelle usw. Ich sammelte ca. eine Stunde Steine, die ich mir noch genauer anschauen muss. Dann zog schon wieder Nebel in den Steinbruch. Ich war nicht begeistert.
    Ich überlegte, ob es vielleicht am Oder-Warte-Bogen besseres Wetter gibt. Probieren kann ich es ja. Also ging es über die Autobahn langsam Richtung Norden. Ich kannte den Platz schon gut, also musste ich heute zumindest keinen Schlafplatz suchen.
    Angekommen war diesmal kein Feuer an und niemand da.

    Dienstag – Verlaufen, wiedergefunden und der Weg nach Hause

    Nach einem Frühstück mit Müsli ging ich nur etwas spazieren. Es sollte nur ein kleiner Spaziergang sein, also ließ ich das Telefon im Auto. Ich lief den Waldweg zu einem weiteren Bunker. Dort scheuchte ich erstmal drei Eulen auf.
    Dann sollte es zum nächsten gehen. Nur fand ich nach 600 m nichts. Also: wir schauen mal. Weiter ging es, bis ich irgendwann an einem Waldrand stand – und nun ja, es gab im Moment wieder flüssigen Sonnenschein.
    Okay, ich habe den Wald ja nicht verlassen und parke am Waldrand, also gehe ich am Waldrand über die Felder zurück. Es dauerte etwas länger, mir wurde unwohl, ob ich richtig bin oder ob ich mich doch verlaufen habe.
    Ich beruhigte mich damit, dass ich in Mitteleuropa bin und das nächste Dorf nicht weit sein kann. Also ging es weiter.
    Irgendwann erkannte ich einen umgefallenen Baum, den ich vorher schon gesehen hatte. Ich war begeistert – ich wusste, wo ich war, und dass es jetzt nur noch einen Kilometer bis zum Auto war.
    Dort angekommen war ich nass bis auf die Unterhose, und kalt war mir auch.
    Okay, umziehen – und dann geht’s nach Hause. Ich schlafe heute Nacht in einem Bett.
    Irgendwie war der Urlaub nicht so erholsam wie sonst. Draußen sitzen, Kontakte knüpfen, Lagerfeuer – das hat gefehlt.
    Ja, ich weiß, im Herbst/Winter ist das nicht einfach. Nicht mehr lange – und dann geht’s ja schon ins nächste Abenteuer.

    Schluss

    Diese Reise war anders als geplant. Weniger Sonne, weniger Lagerfeuer,weniger Begegnungen – dafür mehr Nebel, mehr Stille, mehr kleine Herausforderungen. Und doch hatte jeder Tag seine eigenen besonderen
    Momente: rosa Wolken, warme Quellen, kalte Nächte, freundliche Fremde, die ungewollt im Feld landen.

    Es war eine Tour, die daran erinnert, dass Abenteuer nicht von perfektem
    Wetter abhängen. Manchmal reicht ein Bus, ein bisschen Mut und die
    Bereitschaft, im Regen loszugehen. Das nächste Abenteuer wartet schon. Den rest der woche baute ich am Bus erholte mich zog mich leider auch wieder alleine in die Wohnung zurück und Renovierte etwas…

    Hinweis: Erster Beitrag mit Amazon-Links! Wenn ihr darüber bestellt, gibt’s für mich ein paar Cent – vielleicht genug, um den Bus eine Minute länger zu heizen.

  • Aufkleber

    Aufkleber

    So jetzt ist das Taxi auch unterwegs zu erkennen. Keine Scheu mich kann man auch ansprechen 😜

  • Lichterfest und Erzgebirge und Aussichten

    Lichterfest und Erzgebirge und Aussichten

    Lichterfest

    So der Bericht fängt am Donnerstag an – der gehört ja gefühlt fast schon zum Wochenende.
    Tagsüber war Unterricht angesagt. Ich hab zwar noch versucht, ein paar Kameraden dazu zu bringen, mitzukommen, aber irgendwie war es für die anderen nichts. Nachdem ich einigen um 17 Uhr noch etwas am Actros erklärt hatte, ging es gegen 18:45 Uhr endlich los. Dunkel war es ja zum Glück schon.

    Also: das erste Mal mit der Straßenbahn, die hier direkt vor dem Fenster ihre Wendeschleife hat und dementsprechend quietscht. In der City angekommen, musste ich nur dem Glockenläuten folgen. An der Nikolaikirche war gerade der Gedenkgottesdienst vorbei, und die Glocken läuteten mit allem, was sie hatten. Die Leute strömten alle aus der Kirche.

    Danach musste ich mich erst mal orientieren. Nach ein paar Minuten fiel mir auf, dass die Straßenbeleuchtung auf dem Weg rote Überzüge hatte. Es folgten Lichtinstallationen und ein Kerzenmeer. Ich erreichte das Ende gerade während der Podiumsdiskussion. Kurz darauf begaben sich die Anwesenden zur Grundsteinlegung für das Einheitsdenkmal.

    Da ich am nächsten Morgen doch gegen 5:00 Uhr aufstehen muss, war für mich nun der Abend zu Ende. Durch die Innenstadt, über den Markt und die Barfußgasse, ging es zurück zur Straßenbahn.

    Ich lass einfach mal Bilder sprechen.

    Ab ins Erzgebirge

    Nach einer kurzen Nacht gab es am Freitagmorgen erst mal Technik und etwas Schrauben am Lkw.
    Schön im Blaumann – muss ja auch mal sein. Nach einem kleinen Vormittagsschlaf ging es gegen 12:30 Uhr los, erst mal Richtung „Wolkenmacher“ – den haben wir ja vor Kurzem erst ganz nah gesehen. Ziel war aber ein anderes, das jedoch in der gleichen Richtung lag.

    Ich hatte es letztes Jahr schon mal beim Vorbeifahren auf der A38 gesehen: den Bergbau-Technik-Park. Ich hatte letztens noch mit einer Freundin darüber geredet. Auf dem Weg dahin fiel mir auf: Ich habe das Wichtigste vergessen – Kaffee. Also wurde dieser (und andere Verpflegung) vorher noch schnell in Böhlen eingekauft.

    Der Technikpark selbst ist … seltsam. So richtig übergesprungen ist der Funke bei mir nicht. Es wirkte irgendwie wie eine Ansammlung von seelenloser Technik – mit der Geräuschkulisse einer Autobahnraststätte. Es fehlte nur noch die Abfahrt direkt ins Museum.

    Wer sich so etwas mal genauer und in „Ruhe“ ansehen möchte, dem empfehle ich das Besucherbergwerk F60.

    Zum vergleich mal ein paar bilder aus dem jahre 2014 beim F60.

    Danach ging es Richtung Süden, der Nase nach.
    Bloß auf der Autobahn wollte ich nicht wirklich fahren. Als Ziel hatte ich mir die Wolkensteiner Schweiz gesetzt. Da die letzten Tage nass waren und nach den Sächsischen Kletterregeln das Klettern auf nassem Sandstein untersagt ist, musste es ein anderes Gestein sein.

    Die Zeit verging, und als ich ankam, war es schon fast dunkel. Ich hab mir dann mal einen bezahlten Stellplatz gegönnt – wobei ich die Toilette nicht einmal benutzt habe. Dafür lag der Stellplatz direkt am Fluss.

    Nach dem Frühstück – begleitet vom leisen Rauschen des Bachs, der sich als eher wortkarger Nachbar erwies – zog es mich weiter in den Nachbarort Wolkenstein. Dort warten direkt am Schloss zwei Klettersteige darauf, erkundet zu werden.
    Beim ersten ließ ich meinen Rucksack unten liegen, kam später, als ich den zweiten Steig in Angriff nahm, noch einmal vorbei und holte ihn wieder ab. Eine rundum gelungene kleine Tour – perfekt, um warm zu werden und den Tag aktiv zu starten.

    Auf dem Weg nach unten wartete noch eine kleine Überraschung: ein offener Bücherschrank!
    Ich finde, das ist einfach eine wunderbare Idee – Bücher tauschen statt verstauben lassen. Und tatsächlich habe ich auch ein Buch gefunden: Message in a Bottle. Da musste ich natürlich schmunzeln – vielleicht sollte ich wirklich mal Ausschau nach einer Flaschenpost halten.
    Irgendwie hat mich das an die Jahrtausendwende erinnert – verrückt, dass das schon ein Vierteljahrhundert her ist!

    Unten angekommen ging’s direkt weiter zum nächsten Spot. Nach nur fünf Minuten Autofahrt war das Ziel erreicht – perfekt für den nächsten kleinen Zwischenstopp.

    Dabei kam ich am Yeti vorbei – vielleicht wage ich mich ein andermal an den. Heute blieb es bei einem neugierigen Blick.
    Ich war völlig allein unterwegs, kein Mensch weit und breit. Vielleicht lag es am leichten Nieselregen, der mich aber kaum störte – im Gegenteil, er passte irgendwie perfekt zur Stimmung.

    Ich startete über den Bergweg und folgte dem Rest der Route. Besonders schön fand ich, dass zwar eine Sicherung vorhanden war, aber kaum Metallklammern – so musste man jeden Schritt bewusst setzen. Das machte den Weg spannender und gleichzeitig ruhiger, fast meditativ.

    Die Aussicht auf die gegenüberliegenden Bäume war traumhaft – ihr herbstliches Grün und das feuchte Licht gaben der Landschaft eine besondere Tiefe.
    Zurück am Auto überlegte ich kurz, einfach hierzubleiben. Aber – wie so oft – hat mich das alte Problem Wasser wieder eingeholt. Für den Morgenkaffee reichte es noch, aber viel mehr war nicht übrig.

    Da die Grenze nicht weit war – nur etwa 20 Minuten – ging es weiter nach Tschechien.
    Eigentlich wollte ich nur schnell Zigaretten holen, aber natürlich kam noch ein leckeres Restaurant dazwischen. So ließ sich das Abendessen gleich mit erledigen – manchmal ergibt sich einfach alles wie von selbst.

    Danach suchte ich mir einen Platz zum Übernachten. Heute stand nichts Großes mehr auf dem Plan: ein bisschen lesen, nach Pilzen Ausschau halten und mit dem Laptop das Taxi auslesen. Seit einiger Zeit taucht immer wieder derselbe Fehler auf – heute, auf dem Rückweg, war er dann plötzlich verschwunden.

    Das einzig Negative des Tages: Die Glühkerze der Standheizung hat mal wieder den Geist aufgegeben. Zum Glück liegt noch eine Ersatzkerze in Berlin.

    Später ging’s gegen 13 Uhr gemütlich weiter. Zuerst machte ich noch einen Abstecher zu einem Moorlehrpfad auf der deutschen Seite – ruhig, moosig, fast märchenhaft. Danach fuhr ich entspannt über Chemnitz zurück.
    Unterwegs kam ich noch in Göhren vorbei, wo das beeindruckende Viadukt steht. Kaum zu glauben: Dieses Bauwerk wurde in gerade einmal zwei Jahren fertiggestellt – eine wirklich beeindruckende Leistung!

    Der Weg führte mich anschließend über Colditz, doch das Schloss hatte ich schon im letzten Jahr auf meiner Reise nach Rumänien besucht. Also blieb ich diesmal nur kurz und ließ die Eindrücke vom Wochenende nachwirken.
    Insgesamt war es ein schönes, ruhiges Wochenende, an dem ich wieder genügend Kraft für die kommende Woche tanken konnte.

     

     

    Zwischen dem 05.11. und 19.11. habe ich Zeit für Unternehmungen und kleine Ausflüge – aber noch kein festes Ziel. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, Lust und Zeit, etwas gemeinsam zu starten?
    Im Moment überlege ich, von hier aus über Tschechien in Richtung Eulengebirge zu fahren. Egal, wohin es letztlich geht – ich werde natürlich hier wieder berichten.

    Letztes Jahr habe ich den Jahreswechsel auf dem Brocken verbracht – in absoluter Ruhe, mitten im Orkan, bei gefühlten minus 30 Grad (okay, es waren „nur“ –5, aber der Wind machte es eisig kalt).
    Nur mal als Beispiel: So sah das Taxi an jenem Morgen aus 

    Aufruf: Mitwanderer für den Jahreswechsel gesucht 🥾❄️

    Ich suche Leute, die zwischen Weihnachten und Silvester Lust haben, gemeinsam mit mir den Harzer Hexenstieg zu laufen.
    Alternativ – oder zusätzlich – wer möchte, kann auch einfach an Silvester mit auf den Brocken kommen.

    Wenn du mich unterstützen möchtest, aber selbst nicht laufen kannst oder magst – kein Problem!
    Meld dich trotzdem, wir finden bestimmt einen Weg, wie du trotzdem Teil des Abenteuers sein kannst. ✨

  • Foto der Woche und Amazon Wunschliste

    Foto der Woche und Amazon Wunschliste

    Hier kommt das schönste foto dieser Woche.

    Gleichzeitig habe ich auf Rechten seite einen Link hinzugefügt. Falls jemand mich überraschen möchte.

  • Der Sonntag fehlt ja noch..

    Der Sonntag fehlt ja noch..

    So die Nacht war ganz angenehm ob ich jetzt auf einer Wasserader oder nicht geschlafen habe kann ich nicht sagen zumindest ist gegen 4 Uhr morgens irgendein Tier am Bus gewesen und es wackelte. Trotz Taschenlampe war nichts zu sehen. Als es hell wurde flog als ich noch im Bett lag und so raus schaue ein kleiner vogel gegen das Auto und verschwindet danach wieder im Gebüsch. Ok es wird Zeit aufzustehen.

    Erstmal raus und den Frühstückstisch gedeckt.

    Der Heckauszug ist ideal dafür..

    Danach ging es um die Schleuse. Ich denke im Winter ist viel mehr zu sehen wenn die Bäume kein laub mehr haben. Ich lass einfach Mal Bilder sprechen. 

    Im Hintergrund sieht man Leuna. Bestimmt auch Mal einen Besuch wert.

    Irgendwann gegen Mittag ging es zur Flak Station.

    Was passiert wenn man da durch geht?

    Schon spannend aber einige Objekte konnte ich nicht identifizieren oder erkennen wozu sie genutzt wurden. Dann ging es weiter den angelegten Kanal weiter. Ich wanderte in paar Kilometer daran entlang und kam fast bis zum Ende.

    Beschreiben wie es Mal so. Der Kanal ist da. Alte Brücken Bauwerke auch. Natürlich hat sich die Natur vieles zurück geholt aber warum baut man das ganze nicht zu Ende ich kann mir vorstellen das es Touristen anziehen würde.

    Ich hab mich dann auf durch das Dickicht auf die andere Seite geschlagen. Dort in ich über Wildpfade zurück zum Auto 😁

    Ok so weit ist es auch nicht zur anderen Seite. Natürlich muss ich da noch hin.

    Ich glaube durch den Umweg über Straßen vielleicht 8km und ich war an der anderen Seite.

    Ok hier fehlen vom Kanal ganze 500m danach ist allen Ernstes schon der Kanal gefüllt mit Wasser.

    Ich verbrachte den Nachmittag dort noch ganz entspannt. Kurz vor dem Sonnenuntergang ging es zurück zu meiner Unterkunft. Auf dem Rückweg sah ich noch einen Ballon. Ich glaube früher habe ich sie öfter gesehen.

    So jetzt wird erstmal bis Donnerstag Abend fleißig Theorie gelernt und tagsüber geht’s entweder mit dem Actros oder den UTF durch Leipzig und Dienstag endlich ins Gelände. Bit

  • Nach langer Zeit Mal wieder ein Update und Leipzig und Umgebung 

    Letztes Jahr war irgendwie nicht die Zeit zum Schreiben auf der Website. 

    Naja, das ändert sich hoffentlich bald. 

    Eine kurze Zusammenfassung des letzten Jahres. 

    Oftmals in den Haag gewesen 😉 und die Zeit zusammen mit meiner Ex-Freundin genossen. Gemeinsam waren wir letztes Jahr auch wieder in Rumänien. Wenn ich Zeit finde über die Reise zu schreiben, mal schauen. Jetzt zu den eigentlichen Neuigkeiten. Ich habe meinen Beruf gewechselt und befinde mich im Moment in der Ausbildung zum Fahrlehrer. Daher komme ich oft in Deutschland herum und erkunde neue Ecken. So werden es wohl eher kleine Wochenendreisen sein. 

    Im Moment bin ich in Leipzig… 

    Heute morgen um 05:00 ich bin wache ohne das der Wecker klingelt. Schön was machen wir den nun noch habe ich kein wasserkocher um Kaffee zu machen hier. Schauen wir mal, ob der Raum mit dem Getränkeautomat offen ist. Natürlich nicht. Ok glücklicherweise habe ich gestern einen Wasserkocher für gerade 2€ bei Kleinanzeigen gefunden und kann ihn gegen 09:00 abholen. Also hab es ein kleines Frühstück ohne Kaffee und danach wurde erstmal bis 07:30 fleißig gelernt. Dann ging es schnell nochmal zu Lidl und etwas Vorrat aufzustocken blöd war nur das neben an noch ein Baumarkt war und man(n) immer etwas gebrauchen kann. Im Moment waren es 2 pilklemen für die Batterie. Die Solaranlage die sich nun seit dem Sommer auf dem Bus befindet hatte die letzten Tage Probleme bereitet. Auf dem Parkplatz war schnell alles wieder in Ordnung und es ging los den Wasserkocher abzuholen. Da es in der Nähe des Völkerschlacht Denkmals war dachte ich vielleicht ist es was für heute. Leider waren zu viele Leute da. So das ich es auf einen anderen Tag verschoben habe. Weiter ging’s Richtung Kanustrecke Markkleeberg. Natürlich gab es da auch eine Veranstaltung. OK, heute sollte es ruhig sein. Ich schaute mir dann vom Aussichtsplatz noch den gefüllten Tagebau Störmthaler See an. Wahrscheinlich werde ich die Tage da noch mal hin, um mit den Inline Skates den Uferweg zu laufen.

    Etwas weiter im Süden sah ich die Kühltürme eines Kohlekraftwerks. Das war das nächste Ziel. Dort angekommen, fiel mir auf, dass die Straße so dicht vorbei geht, dass man das Wasser in den Kühltürmen fallen sehen kann und natürlich auch hören. Also irgendwie ein Menschen gemachte Wasserfall. Gegenüber war ein verlassener Parkplatz. Na da machte ich erstmal ein Nickerchen. Das Lernen streng doch etwas an. Wieder wach ging es auf die andere Seite des Kraftwerks und siehe da, sie haben eine Besucher Station, wo sie vieles erklären. Leider war eine Besichtigung nicht möglich. Danach wollte ich aber auch wissen, wie der Abbau aussieht. Dort angekommen überraschte mich ein wunderschöner Parkplatz und das, was man sah, war schon etwas bedrückend, aber wir brauchen nun einmal für unseren Lebensstandard, den wir in Deutschland haben, Strom. Was es heißt ohne Strom zu leben wissen ja einige aus Berlin Köpenick sehr gut..😝

    Ich ließ es mir gut gehen, kochte erst einmal Kaffee und eine Schale mit Müsli gab es nach dem Stück Kuchen auch noch.

    Vor einiger Zeit sah ich Mal eine Dokumentation über eine vergesse Schleuse und einen nie vollendeten Kanal von der saale bis zur Elster in Leipzig. Ok das setzen ich mir als Tagesziel. Zwischendrin hab ich noch den Tagebau pofen Besucht schon interessant wenn man auf der Straße mitten durch das Abbaugebiet fährt. 

    An der Schleuse angekommen bin ich zuerst einen kleinen Weg zum unteren Schleusenbecken gelaufen und dachte, das wäre ein guter Platz zum Schlafen. Zurück am Auto schaute ich mir erst einmal die Schleuse an. Mit dem Bus an dem gedachten Platz stand dort ein Auto. So dass es nicht möglich war dort zu stehen. Ein Blick auf die Karte und ja, es könnte die Möglichkeit geben, auf der anderen Seite der Schleuse zu stehen. Probieren kann ich’s ja. Über einen kleinen Feldweg vorbei an Schafen fand ich einen super Platz für die Nacht. Klar, ab und zu kamen ein paar Leute vorbei, aber die Schleusenkammer ist nur ein paar Meter von mir entfernt. … Da das Licht nicht mehr so hell war, habe ich das große Erkunden auf morgen verschoben. Morgen Vormittag werde ich diesen Text hochladen.. und abends gibt’s hoffentlich noch ein Update mit mehr Bilder von der Schleuse und der Flakstellung, die sich ganz in der Nähe befindet.

  • Kurz Mal ein Update

    Der Bus hat ordentlich Zeit gefressen in der letzten Zeit. Es gab eine neue Dämmung. Neuen Stoff für den Himmel. Und jetzt gibt’s noch Mal Injektionen Abdichtung. Und ein Upgrade fürs Fahrwerk. Bilder kommen Ende der Woche noch dazu..

  • Viel zu tun im Alltag

    Die Zeit rennt es gab in der letzten Zeit wenig Zeit um sich hier Rum zu kümmern. Das wird sich jetzt wieder ändern ☺️ versprochen…

  • Mit dem 124er ans Nordkap – Abenteuer ohne Plan und ohne Kohle

    Wir haben gerade den 124er gekauft. Etwas Geld war noch da. Die Überlegung war, an die Ostsee zu fahren. Eine Fahrt, bei der wir viel im Auto gesessen haben, aber auch viel in kurzer Zeit gesehen haben. Wir sind dann an einen Ort zwischen Rerik und Kühlungsborn gefahren, wo ich früher schon Nächte verbracht habe. Abends saßen wir noch lange am Strand. „Mensch, was machen wir nun?“, war die Frage am nächsten Morgen.

    „Ach, lass uns einfach weiterfahren, mal rüber zum Darß.“

    Tagsüber haben wir noch ein Hügelgrab besucht und andere Sachen besichtigt. Aber der Rücken sagte schon irgendwie: „Auf der Ladefläche ist das nur ganz schön hart.“ Abends auf dem Darß haben wir dann auf einem mückenverseuchten Platz gestanden. Leider ließen sich die Mücken nicht überreden, zu der Party auf der anderen Seite zu fliegen.

    Der nächste Morgen war eher grau als sommerlich. Wir sind den Tag dann nach Rügen gefahren. Erstmal das Touri-Programm mit den Kreidefelsen abhaken. Das Mittagessen gab es dann bei Prora auf einem Parkplatz im Wald. Beim Nudelnkochen stellten wir fest, dass wir kein Nudelsieb dabei hatten… Eigentlich hatten wir außer ein paar Klamotten, Bettwäsche, einem kleinen Kocher und etwas Küchenzeug gar nichts dabei. Beim Abgießen landeten die Nudeln natürlich erst einmal auf dem Waldboden. Mit Ketchup ging es trotzdem gut zu essen. Nachmittags sind wir dann wieder von der Insel runter. Es ging immer in der Nähe des Wassers weiter Richtung Osten. Das Atomkraftwerk Lubmin, wo Kitesurfer waren, sahen wir im Sonnenuntergang. Das hatte auch irgendwas. Leider ließ sich eine Besichtigung nicht machen. An dem Abend sind wir noch bis Usedom gefahren. Einen Schlafplatz fanden wir in Peenemünde.

    Am nächsten Morgen wurden wir ziemlich unfreundlich von einem Parkplatzwächter geweckt. Fünf Euro für die Nacht wollte er. Die hat er dann auch bekommen, wollte aber nicht, dass wir auf dem Platz noch Kaffee kochen. Wir besichtigten dann erst einmal das Gelände, wo die V1 und V2 damals entwickelt wurden. Noch ein ziemlich trockenes Museum. Da gefiel es uns in der danebenstehenden Phänomenta viel mehr. Da gab es viele Experimente zum Mitmachen. Mittags ging es dann langsam über die Insel. Gegen 18 Uhr standen wir dann das erste Mal an der Swinefähre. „Können wir da so rüber? Müssen wir bezahlen? Was machen wir, wir haben noch kein Geld getauscht?“ Ach, das wird schon. Wir fragten herum, und man sagte uns, dass es kostenlos sei. Wir waren ganz überrascht. Wir schauten uns noch ein paar Bunker an und schliefen dann in der Nähe eines Leuchtturms.

    Am nächsten Tag sind wir noch bis Kolberg gefahren. Nach einer Stadtbesichtigung mit anschließendem Essen mussten wir kurz zurück nach Berlin, da ich damals noch andere Aufgaben hatte. In Berlin wurden dann noch einige Sachen eingekauft, die wir für eine Reise brauchten – zum Beispiel Auflagen für Terrassenstühle, die wir als Bett verwendeten. Zwei Tage später waren wir wieder in Kolberg. Es ging weiter an der Küste entlang. In der Nähe von Stolpmünde endete der Tag wieder an einem Leuchtturm.

    Am nächsten Tag verließen wir die Ostsee und fuhren in die Kaschubische Schweiz. Da die Familie meines Großvaters von dort kam, war es für mich schon sehr interessant. Nachmittags ging es dann nach Danzig, wo wir durch ein Gewitter fuhren. An der Westerplatte, wo es schon dunkel wurde, war es ziemlich stürmisch. Nachdem wir diesen geschichtsträchtigen Ort besichtigt hatten, ging es weiter Richtung Frisches Haff. Im letzten Ort auf polnischer Seite besuchten wir noch einmal den Strand. Es war ein ziemlicher Nordsturm, in diesem Moment schlugen riesige Wellen auf den Strand. „Zja, wo jetzt schlafen?“ Am letzten Parkplatz vor der Grenze fanden wir einen wunderschönen Platz im Wald. Den ich bis heute nutze. Nachts hörte man das Dröhnen der Brandung, und trotzdem stand man abseits und windstill im Wald.

    Am nächsten Morgen sind wir dann noch bis zur russischen Grenze gefahren. Danach ging es wieder von der Nehrung runter. Die Marienburg interessierte uns damals nicht, also ging es Richtung Elbing weiter. Wir machten die Stadtbesichtigung genauso wie in Olsztyn mit dem Auto. Heute wäre das anders… Wir erreichten dann nachmittags die Wolfsschanze. Dort fragte man uns: „Ob wir den Führer wollten?“ Wir wollten eher sein Hauptquartier ansehen. Danach ging es immer an der Grenze zu Königsberg weiter Richtung Osten. Im Radio spielte „Ravers“ und sang von der Kurischen Nehrung. „Los, komm, da frühstücken wir morgen.“ Gegen 23 Uhr erreichten wir die Grenze zu Litauen. Damals noch eine richtige Grenze mit Kontrolle und vielen LKW-Fahrern. Irgendwie nicht sehr angenehm. Weiter in Sichtweite der russischen Grenze fuhren wir in der Nacht noch bis Memel. Dort suchten wir früh im Sonnenaufgang gefühlt stundenlang nach einer Möglichkeit, auf die Insel zu kommen. Irgendwann stellten wir uns in ein Feld und schliefen erst einmal ein paar Stunden.

    Gefrustet sind wir am Morgen nach dem Tanken dann nach Lettland weitergefahren. Auf der Strecke kam die nächste Tankstelle erst in Riga. Kurz hinter der Grenze war dann der Asphalt zu Ende, und es ging über sandige Pisten weiter. Wir fuhren bis Kolkasrags, wo die Ostsee und die Rigaer Bucht sich verbinden. Die Wellen waren schon interessant. Zuerst versuchten wir am Strand zu schlafen, was aber durch den starken Wind nicht so angenehm war. Im Dunkeln sind wir dann zurück zum Auto und schliefen da drin.

    Am nächsten Morgen kamen wir erst spät aus dem Bett. Mittags machten wir uns dann auf den Weg nach Riga. Erst einmal tanken. Dann ein Spaziergang durch eine sehr interessante Stadt. Am Abend zog es uns dann doch weiter. Ca. 17 km hinter der Grenze zu Estland fanden wir ein wunderschönes Hotel am Meer. Eine Dusche war nach den letzten Tagen echt von Nöten. Am Abend war es schon dunkel, als wir ankamen. Wir hörten das Meer vom Zimmer aus rauschen.

    Am nächsten Morgen stellten wir fest, dass das Meer nur 5 m vom Fenster entfernt war. Nach einem guten Frühstück, ein riesiges Buffet nur für uns zwei, machten wir weiter. Immer der Küste folgend. Bei Haapsalu trafen wir ein deutsches Pärchen mit ihrer Tochter, die mit einem VW-Bus unterwegs war. Wir verbrachten den Mittag zusammen am Strand. Überrascht waren wir nur, als das Kind nach einem Rote-Bete-Brot fragte. Auf dem weiteren Weg nach Tallinn sah ich irgendwann ein interessantes Gebäude. Es stellte sich als Kloster Padise heraus, welches wir dann ausgiebig erkundeten. Abends, zum Sonnenuntergang, erreichten wir Tallinn. Zuerst informierten wir uns über Abfahrtzeiten von Fähren nach Helsinki. Wir versuchten es auch noch bei einem Frachthafen ca. 10 km weiter östlich. Da war aber nichts zu machen. Abends im Dunkeln haben wir dann Tallinn besichtigt und haben im Auto mitten in der Stadt übernachtet.

    Den Wecker für die erste Fähre haben wir einfach verschlafen. Gegen 10 Uhr waren wir auf der Fähre. Es war ein Katamaran und dementsprechend schnell unterwegs. Nach dem Ankommen verließen wir Helsinki sehr schnell. Hier war es wieder möglich, in Euro zu bezahlen. Die Spritpreise waren schon ziemlich hoch für uns. Nach der Fähre stellte ich fest, dass hinten rechts Luft fehlte, also erstmal an der Tankstelle auffüllen. Wir fuhren durch endlose Wälder Richtung Tampere. Kurz dahinter suchten wir uns einen Platz zum Übernachten auf einer Schneemobilstrecke, die jetzt im Sommer nicht benutzt wurde.

    Früh stellte ich dann fest, dass erst einmal ein Reifenwechsel angesagt war. Während meine damalige Lebensgefährtin sich um das Frühstück kümmerte, wechselte ich den Reifen. Natürlich kam es etwas zu Streit, als sie in das Auto ging, während ich den Wagen angehoben hatte und er ziemlich schwankte. Nach 1–2 Stunden erreichten wir wieder die Ostsee. Deren Küste folgten wir bis Oulu. Dort ging der Spaß richtig los. Wir mussten tanken, und die Kreditkarte, die wir bis zu diesem Zeitpunkt auf der Reise benutzt hatten, sagte: „Ich habe jetzt keine Lust mehr.“ Zum Glück war noch Geld auf dem anderen Konto, und es sollte ja bald wieder etwas darauf kommen. An einem Geldautomaten in der Nähe bekamen wir noch einmal 100 € von der Kreditkarte, dann war Ende. Wirklich Gedanken haben wir uns zu diesem Zeitpunkt nicht gemacht.

    Wir fuhren noch bis kurz vor Rovaniemi. Vielleicht kommt ja nachts der Weihnachtsmann vorbei. Früh besichtigten wir das Weihnachtsmann-Dorf und passierten den Polarkreis. Die Tage wurden schon merklich länger. An diesem Tag sehen wir auch die ersten Rentiere, die an der Straße standen. Die Straßen wurden immer ruhiger, und wir wurden immer aufgeregter, da das Ziel der Reise immer näherkam. Die Straße wunderschön am Fjord gelegen, ging es dem Ziel entgegen. Irgendwann tauchte der Tunnel kurz vor der Insel auf, auf der sich das Nordkap befindet. Hinter dem Tunnel stand ein Mauthäuschen. Nachdem wir die Maut bezahlt hatten, dachten wir: „Tanken wir mal wieder, Zeit wird’s.“ Die Tanklampe brannte schon etwas länger. Nur dass das mit dem Bezahlen diesmal so gar nichts klappte – weder mit der einen noch mit der anderen Karte. An der Tankstelle waren sie komplett entspannt: „Macht euch keine Gedanken, von der Insel kommt ihr erst runter, wenn ihr bezahlt habt.“

    Wir hoben dann mit unterschiedlichen Karten Geld ab, bezahlten erst einmal die Tankstelle und kauften im nahegelegenen Supermarkt noch ein paar Lebensmittel, die wir brauchten. Danach per Telefonbanking – ja, so etwas gab es mal – stellten wir fest, dass die Mutter meiner Lebensgefährtin eine Überweisung vergessen hatte, und wir so nicht genug Geld hatten, um von der Insel wieder wegzukommen. Naja, wir fuhren dann trotzdem erst einmal zum Nordkap. Dort verbrachten wir die Nacht, die nicht dunkel wurde, auf einem Parkplatz 500 m davor.

    Am Morgen schauten Rentiere neben dem Auto nach dem Rechten und kamen den ganzen Tag, den wir dort blieben, immer wieder vorbei. Am zweiten Tag fuhren wir mal zu einem Ort, wo wir Netz hatten, um zu hören, ob die Reise weitergehen könnte. Mit den letzten norwegischen Kronen holten wir uns Lakritzbonbons als nervliche Unterstützung. Wir wählten wieder den Platz, den wir schon kannten, und warteten weiter. Bei einer Wanderung zum eigentlich nördlichsten Teil der Insel fanden wir noch einen kleinen Stein, den wir mitnehmen wollten. Er steht immer noch in der Wohnung als Erinnerung.

    Am nächsten Tag fuhren wir wieder nach Honningsvåg und machten dort noch einen langen Strandspaziergang. Am nächsten Morgen war endlich die Überweisung angekommen, und wir konnten die Insel verlassen. Wie glücklich wir waren, als wir durch den Tunnel fuhren, ist kaum zu beschreiben. Aber wir wussten, dass es trotzdem nicht einfach sein würde, wieder zurückzukommen, zumal uns nach den Tagen, die wir festsaßen, die Zeit im Nacken saß. Susanne musste am 01. September wieder zur Ausbildung, und da gab es nichts zu ändern. Also ließen wir Narvik ausfallen und fuhren Richtung Kautokeino. Dort übernachteten wir im Wald.

    Am nächsten Tag ging es bis Sundsvall, wo am Parkplatz eine Menge essbarer Pilze standen – somit war das Abendessen gesichert. Wieder mussten wir auf eine Überweisung warten, diesmal auf mein Konto. Zum Glück war sie mittags da, und wir konnten weiter. Stockholm haben wir links liegen gelassen und uns auf den letzten Höhepunkt der Reise gefreut: die Öresundbrücke. Am Mauthäuschen hatte ich schon ein blödes Gefühl: „Was, wenn wir jetzt wieder stehen?“ Aber es ging gut. Über dieses beachtliche Bauwerk ging es Richtung Dänemark. Wir schafften es noch bis Flensburg. Dort übernachteten wir auf einem einfachen Parkplatz. Beim Tanken gab es wieder Probleme zu bezahlen. Es nervte langsam echt. Wir füllten einen Zettel aus, durften weiterfahren und später überweisen. Und erreichten Berlin rechtzeitig am 31.08. in den Abendstunden.

    Abschließend muss man sagen: Die Reise hat Spuren hinterlassen und uns auch verändert. Leider war es nicht das letzte Mal, dass solche Probleme auftraten. Eigentlich haben wir auf der Tour fast nur im Auto gesessen, aber auch eine Menge gesehen. Nochmal würde ich die Tour mit viel mehr Zeit bestimmt fahren, da es noch viel zu entdecken gibt, was wir damals nicht gesehen haben.

  • Eine normale Woche in Gelb 😉(viel Text!!)

    So der Urlaub ist leider viel zu schnell vorbei. Dazu kommt später noch was…

    Hier soll es darum gehen wie so eine Arbeitswoche bei mir aussieht. Was es so besonders gab was mich vielleicht gefreut hat. Oder was hält auch Mal nicht so gelaufen ist wie es soll. Vielleicht für den ein oder anderen Mal interessant wie eine so eine Woche bei mir abläuft.

    Leider Fangen wir mit Sonntag an um 21 Uhr kahm die Frage von Arbeit ob wir telefonieren können. Ja können wir. Ein Kollege hat Freitag gesagt daß er zum Arzt gehen wird. Dementsprechend fehlt Montag jemand in der Schicht.☹️ wenn ich gebraucht werde melden sie sich früh.

    Montag

    Um 6:38 war die Nacht vorbei da die Firma sich per WhatsApp meldet und darum bittet um 10 da zu sein. Angekommen ist es schon schön wieder da zu sein. Nach einen Kaffee ging es auch gleich los zu einen Unfall. Nichts wildes nachts ist nur ein Lkw der bei schilkin Schnaps 🍷🥃 geladen hatte gegen ein Parkendes Auto gefahren. Es ging eigentlich gleich um die Ecke die Fahrzeit zum Auftrag war länger als die mit dem Kunden der mit dem Motorrad hinter herfuhr. Danach ging es Sportlich nach Bernau bei Berlin einen Volvo holen der einen Platten hatte. Da die Dame etwas abseits auf einm Parkplatz sta d bin ich erstmal vorbei gefahren. Irgendwie war die Stimmung bei dem Auftrag nicht gut. Im reifen steckte eine Schraube. Ich wäre damit zum Reifendienst in der nähe gefahren. Da die Luft noch drauf war. Aber es war ein Assistance Kunde. Und somit ging es gleich um die Ecke nach Potsdam. Wieder alleine ohne Kunden. Dann ging es noch zum heutigen Highlight ein buick lesabre von 1972. Ein wunderschönes Cabrio. Nur war das Differenzial undicht. Aber ich könnte es rauffahren. Was für einen Lkw Fahre kommt noch die Tage. Nach 20 Minuten war ich schon am Ziel. Der Kunde ist mit dem smart vorgefahren. Danach ging es vorbei an einem kaputten Auto 2o mich der Besitzer sehnsüchtig anschaute zu einer mercedes V Klasse. Die Bremse wollte sich nicht mehr lösen. Da es ein 4×4 war fuhr er trotzdem auf den Lkw. Die Kunden waren zwei Kurden die keine Probleme damit hatten mitzufahren und es auch verstanden haben wo ich darum gebeten habe das wir eine Sprache sprechen die ich verstehen könnte. Danach war ich noch bis 1830 in der Firma etwas Dispo Mietwagen usw. Zuhause war ich dann noch mit einem neuen Projekt beschäftigt. Und gegen 0 Uhr war ich dann endlich wieder im Bett.

    Dienstag

    Gegen 07 Uhr war ich wach ich beschäftigte mich bis 13:30 noch mit womit ich gestern Abend aufgehört hatte. Zwischendurch ein paar Telefonate erledigt. Und um 1430 ging es wieder los. Auf Arbeit angekommen fragte ich meinen Chef ob wir an dem Urlaub im Dezember noch was machen können. Mal schauen ich hoffe es.😉Als erstes gab es einen VW polo mit Getriebe schaden. Da es ein Übermittlungs Fehler mit dem Kennzeichen gab. Und der Kunde auch durch die Sprrachliche Barriere mir nicht sagen konnte wo das Auto steht suchte ich erstmal auf einer Hauptstr. Es ging dann quer durch Berlin nach Charlottenburg. Der Kunde fuhr mit einem anderen Auto. Irgendwie macht das nicht so viel Spaß alleine zu fahren. Ich könnte mir es nicht vorstellen den ganzen Tag nur alleine unterwegs zu sein wie viele Lkw Fahrer. Da würde mir der Kontakt fehlen. Danach kahm wieder ein Höhepunkt. Diesmal eine ape mit Anhänger. Ich wusste nicht Mal das die etwas ziehen dürfen. Die Tour ging dann von Falkenberg in Berlin nach Kreuzberg. Das Gespräch auf der Tour war ganz nett. Wir fanden auch auf Anhieb eine Parklücke. Da der Kunde nach Hause wollte. Danach ging es für 90 min ins Büro ADAC Rechnung einhaken. Mietwagen entgegen nehmen. Zwischendurch was essen. Raumsitzen ist nicht ganz meins. Ich finde den Wechsel sehr interessant. Dann ging es noch Mal zu einer mercedes cklasse die gegen eine Bordsteinkante gefahren war und folglich einen Platten reifen hatte. Die Kundin war ganz lustig und wir hatte etwas Spaß. Bei Mercedes würde ihr an Abend Abend noch geholfen. Danach hab ich Feierabend gemacht und war gegen 23 Uhr zu Hause. Wieder gegen 0 Uhr bin ich da b ins Bett.

    Mittwoch

    Glück und leid liegen nah bei einander bescheibt den Tag ganz gut. Frühs ging es zum Frühstück nach Köpenick. Ein sonniger Tag mit einem Frühstück und guten Gesprächen am Wasser so könnte jeder Tag starten. Wobei ob man ihn dann noch so schätzt? Gegen 13 Uhr war ich dann auf Arbeit. Zuerst einmal etwas Dispo. Solange die Kollegen mich nicht dafür hassen ist alles gut. Es gibt Kollegen hinter dem Tresen wo ich oder da sitze. Zwischendurch erreichte mich noch die Nachricht das ein Freund am morgen verstorben ist. Es war schon länger abzusehen aber schön ist soetwas nie. Aber er quält sich jetzt nicht mehr. Ich trink auf dich Gerhard. Erst gegen 1730 ging es los zum ersten Auftrag. Wieder was ganz schönes ein Erdbeerkörbchen. (1er Golf Cabrio) ein wunderbares Auto. Als ich auf dem Weg dahin war rief ich an. Bei dem Telefonat sagte der Kunde das sie sich gerade Burger bestellt hätte. Ob ich denn nicht warte könne. Schwierig mit dem Lkw Platz zu finden und keine Tiernamen zu bekommen ist in Berlin nicht leicht.. nach dem ich aufgelegt habe rief mich der Kunde zurück und sagte das eie die Bürger nicht abbestellen können. Ich wünschte ihm guten Appetit und legte auf. Einerseits verärgert anderseits dachte ich mir eigentlich wäre es toll wenn der Kunde anrufen würde und fragen würde ob ich auch einen Burger wollte. Und jetzt ratet Mal was passiert ist. Genau der Kunde ruft an und fragt welchen Burger ich habe möchte. Cool das ist ja wie mit den Vulkanen in Rumänien😉.  Angekommen müsste ich noch etwas warten dabei funkten 2 Sicherheits Heinis von der Mercedes Benz Arena. Jemanden an wegen dem Golf. So wirklich wussten sie nicht was für ein Auto das war. Wie kann man das bitte nicht wissen das ist ein Ikone der damaligen Zeit. Nach einem leckeren Burger.(danke nochmals dafür) ging es nach Ladenburg bei Bernau. Dahinten ist doch das Tierheim vielleicht sollte ich dochmal darüber nachdenken vielleicht doch einen Hund zu holen? Danach ging es nochmal zu einer mercedes c Klasse einer Fahrschule die dann nach Karlshorst ging. Das Riesenrad vom pläntetwald könnte ich im dunklen leider nicht mehr sehen. Um 23 Uhr war ich dann zu Hause. Etwas braucheze ich noch um. Runter zu kommen und um p015 war ich im Bett

    Donnerstag

    Um Sieben war die Nacht vorbei. Frühstück gab es bei meinen Eltern da wir noch etwas bestechen müssten. Um kurz vor 10 war ich auf Arbeit. Was sollte ein arbeitsreicher Tag werden. Zuerst ging es zu einen Ford mit defekter Spritpumpe. In der Nähe der Warschauer Straße der ging gleich 2 Straßen Ecken weiter. Danach zu einem VW in Weißensee der die ganze Straße schon mit seinem öl markiert hat. Gebracht habe ich ihn zu Seat. Naja ist ja vag Konzern. Dann ging es Mal kurz nach Hellersdorf rüber zu einem Unfall mit einen Dacia so schlimm war es auch nicht nur das abladen in Friedrichsfelde war durch die Läden Tätigkeit anderer etwas schwierig. Von da aus ging es wieder nach Weißensee da stand diesmal ein MAN von Sixt der in Richtung Zuhause gehen sollte. Zwischendurch erreichte mich noch ein Auftrag in Buch auch ein Sprinter von Sixt. Eigentlich wollte ich dann beide zusammen machen da sie das gleiche Ziel hatten.leider sagte der Sprinter kurz bevor ich da war ab. 15 Minuten einfach Mal verschenkt. Danach ging es in die Buschallee zu einem Honda. Der Kunde hatte zwar mit der Werkstatt telefoniert wusste aber nicht die Adresse 😂. Da ich den Job 7 Jahre mache hatte ich schon Eine Idee welche Werkstatt es sein könnte. Von da aufs ging es nach neu Hohenschönhausen zu einem VW wo die Lenkung defekt war der nach Weißensee ging. Dann noch zu einem Ford mit Motorschaden und der Storkower Straße der nachhause zur Kundin ging da die Werkstatt erst in ein paar Monaten Zeit dafür hätte. Leider war der Motor nicht mehr zu retten. Auf dem Rückweg zur Firma erreichte mich die Info da stehe 2 Fahrzeuge eins davon wird mein nächster Auftrag. Es ging dann zu einem alten Fiat Ducato womo. Ich Versand mich mir der Kundin ganz gut und fand dann auch noch eine Werkstatt die sich dem ganzen annimmt und es hoffentlich wieder zum laufen bekommt. Dann trifft man sich hoffendlich irgendwo auf Reisen wieder. Danach war endlich Feierabend. Zu Hause hab ich dann noch lange gebastelt bis ich zufrieden war und um 2345 ins Bett bin.

    Freitag

    Früh um 0645 bin ich wach ich muss heute etwas früher los das Taxi bekommt heute neue Schuhe und ein paar Einstellungen werden auch noch vorgenommen. Punkt um 0900. Bin ich im Wellness Center für Autos. Danach ging es zum Imbiss um die Ecke wo mich Henry abholen wollte. Ich hab ihn dann geweckt und erstmal gefrühstückt. Auf Arbeit war ich 10 min zu spät. Nicht schön aber passiert Mal. Als erstes ging es mit einer b Klasse von der Siegfried Str zur Sternwarte. Danach mit einem Porsche von Prenzlauer Berg nach Charlottenburg. Als der Kunde die Beine aufs Armaturenbrett legte. Musste ich mich echt zusammen reißen ihn nicht an Ort und Stelle abzuladen. Auf dem Rückweg erreicht mich einen SMS das der Bus fertig ist. Beim nächsten Kunden in der Ostsee Straße angekommen hab ich mit ihm gesprochen ob es OK ist den Bus zwischendurch zu transportieren. Also Kunde oben drauf. Dann schnell zum Wellness Center. Bezahlt und den bus in der Brille Rückewert zur Firma gebracht und dann weiter mit dem Kunden. Und als letztes noch einen Citroen der ein Bordstein auf einen Parkplatz übersehen hatte 500 m weiter geschleppt. Dann ging’s in die Firma und um 1830 bin ich dann mit dem h350 der Firma nach Hause und um 23 Uhr ins Bett die Nacht wird kurz.

    Samstag

    5 Uhr der Wecker reißt mich aus dem Schlaf. Ich hasse dieses Teil. Nach einem Kaffe aus den lauten vollautomat(ist mit erst nach Rumänien aufgefallen wie laut der ist.) Ging es zu meinen Eltern. Die Couch muss zur bsr. Aber erstmal meinen Vater zum Geburtstag gratulieren. Um 10 bin ich pünktlich auf Arbeit. Zuerst ist es ruhig. Die Hoffnung ist da wenn das so bleibt kannst du früher gehen und vielleicht noch grillen. Gegen 1330 gibt’s dann den ersten Auftrag eine ente. Auch selten. Nache etwas diskutieren geht es in die Wacken-Bergstraße da ist eine Werkstatt die sich damit auskennen sollte. Danach war bis 153p wieder Ruhe. Dann folgte eine Starthilfe im der großen See Str. Naja ganz schön klein für den Lkw. Danach ging es nach Mitte zu einem Roller leider musste ich auf die Kundin ca 40 min in einer engen Straße warten und durfte mir Mal wieder Tiernamen geben lassen. Danach ging es nach Hönow an den Stadtrand ein Auto eunschleppen und der Kunde bekam im der Firma ein Mietwagen. Die Stimmung war schon etwas geknickt da er nicht schon am Anfang fragte wo der Mietwagen sei. Die Bierfahne hab ich einfach Mal ignoriert. .nach den Auftrag hab ich noch ein angenehmes Telefonat geführt. Eine Auftrag hab es noch von Prenzlauer Berg sollte es in die Firma gehen und der Kunde wollte das Auto nah Essen Transportiert haben. Aber das Auto war Schrott so das es am nächsten Parkplatz abgeladen wurde. Da der Kunde keinen Ausweis hate bekam er von uns auch kein Mietwagen. Danach ging es nach Hause und ab ins Bett 16 Stunden reichen für den Tag.

    Sonntag

    Einigermaßen ausgeschlafen wache ich vor dem Wecker auf. Den Kaffee mache ich heute wie im im Urlaub auf dem Spiritus Kocher in absoluter Stille nur eine Taube die auf dem Dach neben mir sitzt schaut zu. Pünktlich um 10 bin ich auf Arbeit. Erstmal ist es ruhig. Nach 80 min geht es zu einem Unfall ein Wohnmobil mit gebrochen Achse. Es kein großes Drama. Ab in die Brille damit und ab geht die Fahrt. Nachdem ich noch mit einem Busfahrer diskutiert habe da er so mit dem Bus stand das ich nicht wegfahren konnte.😠. Danach ging es zu einem VW der in der märkischen alle stand sofort müsste ich erstmal 59 min auf den Kunden warten und dann stand das Auto 1km weiter als angegeben. Na klasse. Der Kunde Fühler sich auch angegriffen als ich ihn bat in meinem Beisein deutsch zu sprechen. Nicht das über mich gesprochen wird wenn ich dabei bin. Mit dem Auto ging es dann nach Staaken. Ganz entspannt über die Autobahn. Als nächstes bekam ich dann eine Vespa in friedrichshein. Der Kunde war aber am Hohenzollern Damm. Da es in der Nähe war wo ich war machte ich den Umweg und holte ihn ab. Gemeinsam lauden wir die Vespa auf und fuhren mit einem angenehmen Gespräch zum Spandauer Damm. Danach gab es noch eine Starthilfe in friedrichshein. Und um 29 Uhr war die Arbeitswoche vorbei. Endlich 😉. Auf dem Weg nach Hause fiel mir ein das in der Feuer Schale ja noch Holz aus den apuseni Mountains war. Irgewas sagte mir