Wenn „nur eine Idee“ plötzlich ein kompletter Ausbau wirdeinbauten

Im ersten Jahr hatte ich noch zwei Sitzbänke verbaut. Wenn ich unterwegs war, habe ich mich zum Schlafen auf eine davon – die vordere – gelegt. Ja, es ging, aber schön war es nicht.

2022 ging dann die Suche los. Meine erste Überlegung war, einfach die Sitze auszubauen und auf dem Boden zu schlafen. Wirklich überzeugt hat mich das aber nicht. Ich habe relativ lange gesucht, bis ich einen Bettenbau gefunden habe, der mir gefiel, da ich etwas Leichtes haben wollte, mit dem man trotzdem noch zu fünft unterwegs sein kann.

1.400 € wollte ich nicht ausgeben, also habe ich mir alles genau angeschaut und bin für eine Zeit im Baumarkt verschwunden. Leider gab es nicht alles in einem Markt – gerade das Holz für die Auflage war ein Problem, da Holz zu diesem Zeitpunkt Mangelware war.

Ich besorgte mir dann Aluprofile in unterschiedlichen Stärken und habe an einem Wochenende während der Arbeit daran geschraubt. Immer wieder wurde ich durch Aufträge unterbrochen – was aber auch sein Gutes hatte, denn so konnte ich mit dem LKW noch ein Profil holen, das ich vorher irgendwie vergessen hatte.

Nach einem Wochenende war das Bett dann einsatzbereit. Es hat eine Breite von 140 cm und eine Länge von 200 cm, sodass hoffentlich irgendwann zwei Personen darauf schlafen können.

Stauraum

Kurz darauf fielen mir zwei Zarges-Boxen in die Hände, die ihren Platz unter dem Bett fanden. Ich schob sie ganz nach vorne, um den Raum optimal zu nutzen.

2025 hatte ich dann spontan eine neue Idee: Die Zarges-Boxen flogen wieder raus und ich baute mir stattdessen einen Heckauszug. Der hintere Teil ist so konstruiert, dass er außen als Tisch genutzt werden kann. Dahinter befindet sich, versteckt hinter einer Klappe, ausreichend Stauraum.

Gebaut habe ich alles aus OSB-Platten. Auf der Klappe – sie liegt etwa 5 cm unter dem Bett – kann man bei Bedarf auch einen Kocher aufstellen.

Auf der Vorderseite des Bettes, auf Höhe der Schiebetür, baute ich letztes Jahr zusätzlich einen Schrank mit Schubladen, damit alles ordentlich und sauber verstaut ist.

Daneben ist bereits eine Batteriebox geplant. Insgesamt sollen dort 400 Ah Platz finden, die über das auf dem Dach montierte 400-Watt-Solarpanel geladen werden.

Gleichzeitig mit dem Solarpanel installierte ich auch einen 2000-Watt-Wechselrichter, der in der Spitze sogar bis zu 4000 Watt leisten kann.

Im Frontbereich war mir zwischen den Sitzen zu viel freier Platz, also baute ich dort noch eine Kiste für Kochutensilien. Auch ein Halter für den Kaffeebecher fand dort seinen Platz.

Die 8-kW-Standheizung rüstete ich schon vor längerer Zeit nach. Bis jetzt läuft sie ohne Probleme – selbst bei -12 °C hält sie das Taxi so warm, dass man zwischendurch sogar ein Fenster öffnen muss.